Blaue Maus® Sortiment

Whisky-Sorten

Classic / Traditionell


Spinnaker Fassstärke Whisky
Schwarzerpirat Whisky
Stapelflasche Whiskys

Exklusivabfüllungen


MaryRead Whisky
Grüner Hund Whisky
Sylter Tide Whisky

Finishlagerungen


Spinnaker Whisky
Krottentaler Whisky
MaryRead Whisky
Grüner Hund Whisky

Whisky-Store

Hier bekommen Sie einen Einblick über die Vielfalt unseres Sortiments, angefangen bei den verschiedenen Single-Malt-Whiskys bis hin zu einer Auswahl an sortenreichen Destillaten.

An der neuen Verkostungstheke können Sie unsere Single-Malt-Whiskys probieren und schmecken. Dazu stehen wir Ihnen gerne bereit, um Sie zu beraten und Ihnen mit einer kleinen Verkostung einen Einblick in die verschiedenen Geschmacksrichtungen und Nuancen der Whiskys zu geben. Je nach Verfügbarkeit finden Sie hier auch unsere Sonderabfüllungen vor, z. B. unsere Jubiläums-Whiskys oder Single-Malt-Whiskys in Fassstärke sowie Edelbrände & Aquavit.

Whisky Front Laden
Feinkost Front Laden

Auch können Sie unser Feinkost-Sortiment, die mit unseren Single-Malt-Whisky verfeinerten Produkte, kennenlernen, wie z.B. Himbeer-Marmelade, Whisky-Gelee, Whisky-Schokoladenkuchen und vieles mehr.

Für einen glanzvollen Auftritt Ihrer Whisky-Auswahl verpacken wir Ihnen diese gerne als Geschenk oder stellen Ihnen geschmackvolle Geschenkkörbe zusammen. Unsere POLO-Shirts mit Logo-Stickung sind ein begehrtes Erinnerungsstück verbunden mit einem schönen Besuch in unserer Destillerie.

Im Store erhalten Sie auch:

Modeschmuck | Gutscheine für Destillerie-Besichtigungen | Gutscheine für die Gaststätte „Zur blauen Maus“ | Tageszeitungen & Illustrierte | Tabakwaren | gekühlte Getränke (Cola, Bier, …) | Schmitt`s Kloßteig | HERMES – Paketshop | Landkreismüllsäcke

Poseidons Geschenk an die Nachwelt

Sylter Tide Whisky

Sylter Tide Whisky

Der Wunsch nach Meer

Sachte schwappten die sanften Wellen über die nackten Sandbänke und schoben ihre trübe Gischt behäbig über den freigelegten Meeresboden. In nordischer Bedächtigkeit trieben die Ausläufer der Küste entgegen, bis sie sich urplötzlich ineinander verloren, nur um mit kräuselnder Unbeholfenheit wieder ihre Zuflucht in den Weiten des Meeres zu suchen. Übrig blieben nur die Schätze der Tiefe. Anmutend geheimnisvoll glänzte der weiße Schaum in der angenehmen Sonne, die ihre stolzen Strahlen gen Horizont reckte, welche sich anschickten den entfernenden Wassermaßen hinterher zu hasten.

Getrieben von einer ersten lauen, den frühen Abend anklingende Spätsommerbrise, verkündete ein unverkennbarer, salziger Geruch die Anwesenheit angespülter Algen. Jene räkelten sich inmitten von Seepocken und Muscheln, welche sich schüchtern genierten ihre schimmernde Abendgarderobe abzulegen.
Poseidons Findlinge hatten sich im Laufe der Zeit einen ganz besonderen Ort ausgesucht, dem sie ihr Dasein in der rauen Nordsee widmen wollten.

Unzertrennlich verbunden liebkosen sie die Schar an Eichenfässern und Flaschen, welche – vor der Küste Sylts auf Grund gesetzt – an vergangene, sagenumwobene Tage des blanken Hans unter dem Stern der Seefahrt erinnern. Und obwohl diese, mit feinstem Whisky gefüllten Gefäße, keine in weißer Voraussicht angelegten Zukunftsinvestitionen oder Überbleibsel von Klaus Störtebeker und seinen Weggefährten darstellen, kann man sie trotzdem mit gutem Gewissen als Geschenk an die Nachwelt bezeichnen.

Seit dem Jahre 2016 gibt das Trio – bestehend aus Christoffer Bohlig, Robert und Thomas Fleischmann jährlich einige Flaschen in die kümmernden Arme von Mutter Natur. Sie sind die Begründer eines außergewöhnlichen und bis zu diesem Punkt noch nie dagewesenen Projektes, welches ohne eine ordentliche Prise Experimentierfreude, Mut und vor allem unerschütterlichen Glaube an die eigenen Idee nie ihren Ursprung gefunden hätte. Während der nordfriesische Betreiber einer Austernfarm, Christoffer vor Ort die Stellung hält, legte das Vater-Sohn-Gespann aus Franken in ihrer eigenen Destillerie den Grundstein für den 40-prozentigen, limitiert abgefüllten Sylter-Tide-Whisky. Genau jener wird am Ende des Reifungsprozesses eine ganz eigene maritime Note entfalten und mit einer bislang nie dagewesenen Aromatik zu überraschen wissen. Inwieweit sich die unverkennbaren Eigenheiten des Wattenmeers auf das Destillat übertragen haben, wird von Flasche zu Flasche, sowie Fass zu Fass gänzlich variieren. Somit schlummern am Grunde der Nordsee einige Unikate, deren Inhalt auch vor hunderten von Jahre eine Menge Schatzsucher angelockt hätte.

Whisky Lexikon

Kunst und Wissenschaft der Whiskyherstellung

Ausschließlich aus gemälzter Gerste…
Damit fängt die Herstellung eines Malt an; sie vollzieht sich in mehreren Stufen. Chemiker können beschreiben und analysieren, wie die Enzyme eingreifen, um Stärke in Zucker und Zucker in Alkohol zu verwandeln. Verlockt vom Zauber Schottlands kann man auch zu einer Mischung aus metaphysischem und magischem Vokabular greifen und, bedenkend, was beim Brennen zusammenwirkt, den Malt Whisky als das göttliche Ergebnis einer Vermählung der vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft feiern.
Tatsächlich sind sie alle beteiligt:

Von der dem Boden entstammenden Gerste war schon die Rede, aber Erde ist auch der Torf, der zum Feuern gebraucht wird und das Aroma schafft, weil das Wasser seinen Geschmack aufnimmt. Feuer ermöglicht die Destillation. Und die Luft ist das Element, das oft übersehen wurde; immer klarer wird aber, das zwar die Qualität der Rohstoffe, die Sorgfalt und Erfahrung der mit der Herstellung betrauten Männer gar nicht hoch genug eingeschätzt werden können, dass aber auch die Lagerung für den Whisky eine höchst bedeutende Rolle spielt. Für sie ist nicht nur die Qualität und Beschaffenheit der verwendeten Fässer wichtig, sondern auch die Dauer und die klimatischen, auch klein-klimatischen Bedingungen: also die Luft, der die Fässer ausgesetzt werden.

Begriffe Whisky Herstellung

Zuerst muß gemälzt werden. Dafür wird Gerste in Wasser eingeweicht und dann augebreitet. Früher hatte jede Brennerei dafür ihre floor maltings, in denen Arbeiter die keimende Gerste zur Temperatur-regulierung mit Schaufeln ständig wendeten. Heute gibt es dafür mechanische Verfahren wie die nach ihren Erfindern benannten Saladin-boxes oder die drum-maltings; es wird auch nicht mehr überall selbst gemälzt.
Man läßt die Gerste ankeimen und stoppt dann die Keimung durch Trocknen und leichtes Kochen in der Heißluft einer Darre. Das Darren entfaltet auch Geschmack und Farbe des Malzes. In dieser Stufe der Bearbeitung wird sowohl der Wassergehalt gesenkt (auf etwa 3%) wie durch Torffeuer das Malz aromatisiert. Dafür hat jede Destillerie ihr spezielles Rezept.

Maischen schließt die Umwandlung der Stärke in gärfähigen Zucker ab. Das trockene Malz wird gemahlen und anschließend in der sogenannten mash tun mit heißem Wasser vermischt. Die Maische wird ständig gerührt und es entsteht flüssiges Gerstenmalz, wort oder Worts genannt, das abkühlt und in die wash backs gepumpt wird, nachdem es mit Hefe versetzt worden ist. Die Gärung kann beginnen. Das Endprodukt dieser zweiten Stufe des Brauens, ist eine Flüssigkeit, die etwa 5-7% Alkohol enthält und bierähnlich ist. Der ganze Vorgang dauert etwa 40 Stunden.

Erst dann kommt der entscheidende Schritt: die Destillation. Jedes Detail bei ihr spielt eine große Rolle für den fertigen Malt; die Art der Befeuerung, die Größe und Form der Brennblasen, die über Generationen hin bei jeder fälligen Erneuerung exakt kopiert werden, um jede Änderung auszuschließen. Destillieren ist das Kochen der vergorenen wort. Das Wasser bleibt dabei weitgehend zurück und der Alkohol wird extrahiert. Da Wasser nicht so schnell kocht wie Alkohol, sind die Dämpfe sehr alkoholreich. Wasserbadhochleistungsbrennerei – freistehend- Inhalt ca. 150 Ltr.

abfuellenSie werden aufgefangen und kondensieren zu einer Alkohol-Wasser-Mischung. In Schottland wird meist nur zweifach gebrannt; es gibt aber auch Brennereien, die an der Dreifachmethode festhalten. Das erste Destillat, low wines, hat etwa 25%, das zweite dann etwas mehr als 70%. Aber nicht alles wird new spirit. Bei jedem Durchlauf gibt es einen foreshot genannten Vorlauf und die feints, den Nachlauf. Beide sind nicht verwendbar und dürfen auf keinen Fall ins Fass kommen; dorthin geht nur das “Mittelstück”. Es ist die Kunst des Brennmeisters, die exakte Trennung vorzunehmen und obwohl heute viel dem Computer überlassen wird: keine Automatik, keine Analyse kann einen erfahrenen Brennmeister ersetzen. Ob er gut gearbeitet hat, entscheidet sich erst viele Jahre später, wenn das Fass trinkreif ist.

Die Trennung des unreinen vom reinen Destillat erfolgt durch die Beobachtung des destillierten Whiskies im spirit safe – und nun muß ein weiterer wichtiger Mann ins Spiel gebracht werden: der excise man, der Zollbeamte, ohne dessen Schlüssel keiner an den safe herankommt und der von nun an genau überwacht, was mit dem make passiert, von der Verdünnung auf Faßstärke bis zur Einlagerung der Fässer in die warehouses und die oft erst nach vielen Jahren erfolgende Abfüllung auf Flaschen. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Lagerung von 3 Jahren, aber die meisten Malts werden viel länger auf Holz belassen.

Reifen muss der Whisky, um milder zu werden, und zwar in Eichenfässern. Die Fässer sind ein kostbarer Besitz; entsprechend werden sie gehütet und gepflegt. Verwendet werden, und das ist wieder eine Frage der Philosophie jeder einzelnen Destillerie, selten neue Fässer, meist aber werden Fässer, in denen vorher Bourbon war, verwendet. Für besonders geeignet gelten Sherryfässer. Das Holz hat einen Einfluss nicht nur auf den Geschmack des Malts, sondern ganz besonders auch auf die Farbe. Scotch-Whisky muss mindestens 3 Jahre reifen, und die klassischen US-Marken lagern nicht unter vier Jahren. Die optimale Zeit hängt vom Whisky, den örtlichen Bedingungen und dem Geschmack des Käufers ab. Viele Whiskys gelangen erst nach 10 bis 15 Jahren zur Vollendung, ein beliebtes Alter bei Premium-Marken. Mit höherem Alter werden manchen Whiskys unangenehm holzig, aber andere bringen es auf ein halbes Jahrhundert.

Whisky Wiki Herstellung

Der rechte Umgang mit Whisky

Mit den vier Stufen der Herstellung ist es nicht getan. Wir wollen den Malt auch kaufen – und trinken. Freuen wir uns darüber, dass wir nie zuvor so viele verschiedene Single Malts erwerben konnten. In Flaschen abgefüllt, altert der Malt übrigens nicht mehr. Man kann ihn also aufheben. Licht freilich schadet ihm – und eine angebrochene Flasche sollte man nicht länger als 6 Monate unausgetrunken lassen.

Wie sollte man Whisky richtig trinken?

Natürlich scheut ein Malt Eis und Soda wie der Teufel das Weihwasser; und wer ihn unbedingt kaputtmachen will, soll es ruhig mal mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser versuchen. Andererseits ist ein gutes stilles Wasser etwas, was jedem Malt ja schon unmittelbar vor der Fasslagerung zugesetzt wird. Und es ist unbestreitbar, dass eine kleine Zugabe von Wasser wahre Wunder bewirkt, um einen Malt “aufzuschließen”, sein Aroma zu öffnen. Aber wieviel man nimmt: das muß jeder selbst herausfinden. Zu empfehlen ist immer, das Wasser erst nach einem ausgiebigen Beschnuppern des Malt einzugießen; überhaupt ist ja für viele das Riechen das Schönste überhaupt.

Welches Glas nimmt man zum Whisky trinken?

Leider ist es schon Teil des Marketings geworden, dass jede Destillerie eine möglichst originelle Form für ihr Glas erfindet. Für Profis gibt es aber nur eine Glasform; das nosing glas, das aussieht wie ein normales Sherryglas. Bei uns gibt es das Tasting-Glas Blaue Maus


Whisky Arten

Edel, tiefgründig, wuchtig oder leicht und komplex – so ist Whisky und Whiskey ein Genuß für Männer und Frauen, die gern trinken und essen. Er empfiehlt sich nicht für Menschen, die sich vor ihrem eigenen Schatten fürchten. Wer Fadheit für Feinheit hält, für den ist Whisky nichts. Der Massenmarkt mag in Geschmacklosigkeit schwelgen, aber der Kenner greift mehr und mehr zu etwas Herzhafterem.

Viele Völker haben ihre eigene traditionelle Art zu brennen, und mehr als eines bezeichnet seinen heimischen Geist als „das Wasser des Lebens“. Das ist die Bedeutung von Aquavit, vom französischen Eau-de-vie und vom gälischen Whisky. Aus dem Getreide der kälteren Klimazonen wird (vergorenes) Bier und (gebrannter) Whisky. Gerste ist der entscheidende Rohstoff des Biers und der schottischen und irischen Whiskybrennerei.

Der Geschmack des Whiskys fängt mit dem Wasser an, das weich oder hart, torfig oder kristallklar sein kann. Er kann trocken vom Torfrauch sein, süß von der Gerste, fruchtig von der Hefe, mit einem Holzton vom Fass oder vielleicht geküsst von der Seeluft. Whisky wird ausschließlich aus Getreide hergestellt. Er reift in Schottland (nicht in den USA) mindestens 3 Jahre in Eichenfässern, bevor er abgefüllt wird und muß dabei einen Alkoholgehalt vom mindestens 40 % aufweisen.

Single Malt ist die Bezeichnung, die dem Whisky aus einer einzigen Brennerei zukommt; er kann aber wiederum eine Mischung aus verschiedenen Fässern sein und sogar aus unterschiedlichen Jahrgängen. Nicht so in der Neuseser Destillerie „Blaue Maus“: hier gibt es nur Einzelfassabfüllungen. Single Malt wird aus reinem Gerstenmalz gemacht und in kupfernen pot stills zwei- oder dreimal destillert.

Für einen Grain kann jedes beliebige Getreide verwendet werden. Ein weiterer Unterschied zum Malt ist die Methode des Destillierens. Grain wird nicht in den klassischen birnen- oder zwiebelförmigen Brennblasen zum Whisky, sondern durch kontinuierliches Brennen in patent stills, auch Coffey stills genannt. Dieser Grain-Whisky ist fast geschmacklos – und er hat die Eigenschaft, die dazu geführt hat, dass der Malt Whisky verdrängt wurde: Er eignet sich bestens zum Verschneiden.

Werden Malts und Grains kombiniert, spricht man in Schottland von Blend. Seit den siebziger Jahren des vorletzten Jahrhunderts haben diese Blended Whiskies, die nur noch einen Teil Malt aufweisen, immer größere Marktanteile erobern können. Die Qualität dieser Markenwhiskies hängt entscheidend davon ab, in welchem Verhältnis Malt und Grain stehen; je höher der Malt-Anteil, desto besser sind sie (das Alter spielt freilich auch eine Rolle).

Die Blends sollten nicht mit Vatted Whisky verwechselt werden, der ausschließlich aus Malts besteht, die aber aus verschiedenen Destillerien kommen. Auf die Qualität muß das keinen Einfluß haben; im Gegenteil, es ist sehr reizvoll, selbst zu experimentieren und sich aus verschiedenen Malts selbst einen vatted zu komponieren.

Fass Whiskys Tisch